Anatomisch präzises Yoga mit Beate Willer und ihrem Team in Fürstenwalde an der Spree.

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Dieser Blog richtet sich an alle, die ihr eigenes Wohlbefinden und das ihrer Lieben auf natürlichem Wege verbessern möchten. 
Ätherische Öle wirken über den Geruch, den Kontakt mit der Haut, einige Öle können auch eingenommen werden. 
Ich berichte hier in regelmäßigen Abständen davon, welche Ölen mir geholfen haben, bestimmte herausfordernde Momente des Alltags zu meistern.* Dabei beziehe ich mich ausschließlich auf die Öle von doTERRA mit zertifiziertem therapeutischem Reinheitsgrad.

YLANG YLANG – ÖL FÜR KINDLICHE NEUGIERDE UND GUTE LAUNE

Unauffällig, ja geradezu unscheinbar kommen die Blüten von Ylang Ylang daher. Ich hätte sie auf Bali glatt übersehen, wenn unser Tourgide Putu mich nicht mit der Nase darauf gestoßen hätte. „Für uns ist Ylang Ylang die Pflanze der ewigen Schönheit“, erklärt er. „Sie verströmt ihren betörenden Duft nämlich sogar dann noch, wenn sie längst verblüht vom Baum gefallen ist.“

Je nach Verarbeitungsprozess changiert der Duft zwischen süß-blumig bis holzig – weltbekannte Parfüm-Kreateure haben sich den intensiven Geruch schon vor langer Zeit zu Nutze gemacht. So ist das Ylang-Ylang-Öl eine der Grundduftnoten in Chanel Nr. 5.

In ihren Herkunftsländern Indonesien und den Philippinen gilt Ylang Ylang darüber hinaus als wichtige Heilpflanze. Sie ist in der Lage, verschiedene Hormone in unserem Körper zu beeinflussen. So kann sie beispielsweise die Ausschüttung von Serotonin ankurbeln, einen Botenstoff, der im Mangel für innere Unruhe oder Schlaflosigkeit verantwortlich ist.

Ylang Ylang soll ebenfalls Einfluss auf das Hormon Enkephalin haben, ein körpereigenes Schmerzmittel, das eng mit den Opiaten verwandt ist. Haben wir davon zu wenig, dann fühlen wir uns gereizt und niedergeschlagen. Ausbalanciert kann es das Selbstvertrauen und die Leistungsfähigkeit erhöhen.

Und dann wäre da noch das „Glückshormon“: Ylang-Ylang gilt als Katalysator für die Endorphine, die uns helfen, gut gelaunt und optimistisch durchs Leben zu gehen.

Auf der körperlichen Ebene kann Ylang Ylang zum Beispiel dabei helfen, den Blutdruck zu regulieren, Krämpfe und Menstruationsbeschwerden zu lindern. Außerdem wird dem Öl eine stark aphrodisierende Wirkung nachgesagt. (Ylang-Ylang-Blüten wurden Paaren vor der Hochzeitsnacht aufs Bett gestreut.)

Ich diffuse Ylang-Ylang, wenn mir mein verspielter, kindlicher Anteil abhanden kommt, wenn ich aus übertriebener Vorsicht mal wieder nur dem Verstand das Zepter in die Hand gebe. Der süßliche, leicht schwere Duft bringt mich genau dahin, wo Raum ist für Neugierde, Offenheit und viel mehr Leichtigkeit.

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Diffuser-Mischung für einen klaren Geist:

3 Tropfen Weihrauch
3 Tr. Ylang Ylang
2 Tr. Zedernholz
5 Tr. Wilde Orange

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* Ätherische Öle ersetzen weder den Arzt noch den Therapeuten. Sie sind reine Ergänzungen für das Wohlbefinden im Alltag und selbstverständlich nicht dazu geeignet, Krankheiten zu heilen.