Anatomisch präzises Yoga mit Beate Willer und ihrem Team in Fürstenwalde an der Spree.

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Der Kater lauert schon

 

Zahnlos lächelnd: so werden wir in der Tapas Bar empfangen. Der grossväterliche Kellner schiebt uns an der Theke vorbei ins Hinterzimmer, wo schon recht viele Einheimische speisen und dabei lautstark diskutieren. (Das spanische Temperament ist wirklich nichts für feine Nerven.)

Eigentlich haben auch wir ziemlich Kohldampf. Aber weil wir uns nicht so schnell entscheiden können, bestellen wir erstmal tinto de verano, was so viel bedeutet wie „Der Rote des Sommers“. Der Aperitif aus Rotwein, herber Zitronenlimonade, Eiswürfeln und einer Scheibe Zitrone wurde von uns sofort zum Sommergetränk 2019 gekürt.

Ein paar Minuten später kommt der Kellner mit den Getränken – und zu unserer Überraschung mit Tapas aufs Haus. Nun wird uns klar, warum um uns herum alle so lautstark kommunizieren. Mit jeder neuen Runde Alkohol gibt es eine kleine Vorspeise kostenlos dazu. Hier bekommt der Spruch: „Das was ich esse, kann ich auch trinken!“, eine ganz neue Bedeutung.

Unser Fazit: In andalusischen Tapas-Bars kann die Verpflegung trotz eines kleinen Aufpreises auf die Getränke sehr günstig sein. Deshalb nach der Getränke-Bestellung ruhig immer erstmal gelassen abwarten.

Was allerdings sicher nicht auf sich warten lässt, das ist der Kater am nächsten Morgen!