Anatomisch präzises Yoga mit Beate Willer und ihrem Team in Fürstenwalde an der Spree.

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Der Herr hinter mir im Bus schnieft. Die freundliche Kassiererin an der Kasse macht kurz Husten-Pause. Meine Freundin kommt zwar zur lang geplanten Verabredung, ist aber so erkältet, dass wir unser Treffen vorfristig beenden. Drei Tage später liege ich selber flach. Der Herbst-Klassiker, ein grippaler Infekt. Mit Schnupfen, Frösteln, Kopf- und Gliederschmerzen ausgeknockt. Ausgerechnet drei Tage vor unserem Yoga-Wochenende in der Uckermark.

Früher hätte ich die Maschine einfach mit Grippemitteln oder Aspirin am Laufen gehalten (was ich heute wertschätze, lest Ihr ganz unten). Mein Motto entsprach der Idee vom Leben als Wettbewerb: Wer schwächelt, der verliert! Schließlich müssen Projekte fertig und Kollegen nicht doppelt belastet werden. Was mir dabei überhaupt nicht in den Sinn kam: Dass ich damit komplett die Fürsorge für andere vermissen ließ und als wandelnde Virenschleuder das Gegenteil einer Unterstützung für meine Umwelt war…

Nein, es ist auch heute für mich noch nicht leicht, für mich einzustehen, Yoga-Kurse abzusagen und in die Selbst-Fürsorge zu gehen. Und doch ist es gut, rauszukommen aus der Selbst-Sabotage mit den eigenen schrägen Geschichten davon, dass ich als Selbständige wahrscheinlich morgen ruiniert bin, weil ich mein Tagwerk heute aus Krankheitsgründen absagen muss.

Worum geht es in deinem Leben? Ich wünsche mir in meinem den natürlichen, organischen Fluss, möchte mehr wahrnehmen, was wirklich dran ist, statt einfach so wie eh und je ausgetretenen Pfaden zu folgen. Mehr Natürlichkeit heißt für mich, ehrlich zu hören, was ich mir selber über mich erzähle. Und danach zu schauen, ob diese Geschichte im Einklang ist mit dem, was ich wirklich brauche.

Der Rückzug hat gut getan und mich kraftvoll wieder ins Leben katapultiert. Unser anschließendes Yoga-Wochenende in der Uckermark war wunderbar. Auf Wunsch der Teilnehmer wird es deshalb im November 2020 um einen ganzen Tag verlängert. Aber das ist eine andere Geschichte. Mehr dazu in kürze.

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Ätherische Öle gegen das grippale Tief:

Auf Chemiekeulen kann ich inzwischen in der Erkältungszeit gut verzichten. Hier die ätherischen Öle*, die mich unterstützt haben:

Dreimal täglich eine „Immunbombe“, eine Kapsel gefüllt mit Teebaumöl, Oregano, Zitrone und der Immunmischung „On guard“.

Außerdem den Atemwegs-Mix „Air“ im Vernebler neben dem Bett. Und gegen den Hustenreiz gab es Thymian und „Air“ auf Brustkorb und Rücken.

 

Bleibt gesund! Herzliche Grüße,

Beate

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*Ich beschreibe hier ausschließlich meine eigenen Erfahrungen mit ätherischen Ölen von Doterra.