Anatomisch präzises Yoga mit Beate Willer und ihrem Team in Fürstenwalde an der Spree.

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Sind wir den Stürmen des Lebens hilflos ausgeliefert? Driften wir also herum wie eine Nussschale auf dem Ozean? Oder sind wir selbstbestimmt? Und wenn ja: Welchen Teil unseres Lebens haben wir in der Hand?

Kennst Du das auch? Ein wichtiger Termin. – Du im Auto und spät dran. Erst läuft alles gut durch, dann eine Straßensperrung. Ausgerechnet heute!

Du wirst nervös. Deine Hände fangen an zu schwitzen, dein Herz schlägt schneller.

Du überlegst krampfhaft, wie Du dem unausweichlichen Stau entkommen kannst.

Jeder, der sich jetzt noch auf deine Spur mogeln will, ist ein potentieller FEIND, in deinem Erleben angetreten, um dein Pünktlichsein zu vereiteln.

Allein die Vorstellung von dieser Situation kann in uns für STRESS sorgen!

Warum?

Weil unser Gehirn NICHT unterscheiden kann zwischen dem, was wir uns AUSMALEN (weil wir es schon mal so oder so ähnlich erlebt haben) und dem, was uns tatsächlich im Moment WIDERFÄHRT.

Was wir DENKEN und FÜHLEN erschafft unsere eigene ERFAHRUNGSWELT.

Um es noch deutlicher zu sagen:

Wir sind die alleinigen SCHÖPFER unserer Realität – und erschaffen uns diese in jedem Augenblick mit all dem, was wir uns über die Welt erzählen.

Diese uralten Erkenntnisse aller Weisheits-Traditionen werden heute von vielen Neurowissenschaftlern bestätigt.

Moment mal, könntest Du einwenden: Wo genau liegt bei Stress im Stau meine WAHLMÖGLICHKEIT?

Entscheidung 1:

Ich identifiziere mich komplett mit meinem Körper, meinen Gedanken und den äußeren Umständen.

(„Ich bin gestresst.“ / „Ich werde noch verrückt!“/ „Wieso passiert ausgerechnet mir das?“…)

Oder

Entscheidung 2:

Da ist eine Instanz in mir, die auftauchende Gedanken, Gefühle und körperlichen Empfindungen bemerkt.

(„Da ist ein Gefühl von Stress.“ / „Ah, da ist der Gedanke, dass ich gleich durchdrehe.“…)

Nichts wird weggedrückt, nichts klein geredet.

Und doch wird es innerlich sofort stiller, weil in mir Raum entsteht und die Erkenntnis:

Ich bin weit mehr als meine inneren Zustände.

Du bist nicht deine Gedanken und Gefühle, sondern Du bist formloses Bewusstsein, in dem Gedanken und Gefühle auftauchen.“

So nähern sich der Schweizer Friedensforscher Dr. Daniele Ganser und viele Weisheitslehrer dem schwer zu Beschreibenden an.

Formloses Bewusstsein, Essenz oder Transzendenz:

Alles nur Worte für den einen Bewusstseinszustand, der nur durch regelmäßiges ÜBEN entstehen kann.

Deshalb ist es an dieser Stelle auch kein Wunder, wenn der Intellekt KAPITULIERT.

Das ist in etwa so wie beim Training in der Mucki-Bude:

Nach den ersten Übungs-Einheiten sehen wir noch nichts.

Wir fragen uns vielleicht sogar, ob das ganze überhaupt etwas nützt.

Aber nach ein paar Monaten macht der gestählte Bizeps eine echt gute Figur. 🙂 Und ganz nebenbei sind auch die ewigen Schulterschmerzen weg.

Jeder von uns hat das Potential für einen trainierten Bizeps in sich – und in jedem steckt auch die Chance  für einen brillant stillen Geist im wilden  Spiel des Lebens.

Es ist wie mit allem: Wir können immer nur das in uns hervorbringen, was schon in uns ist.

Das Bewusstsein ist in uns immer vollständig vorhanden – Es wird weder durch einen neuen Sportwagen, noch durch viel Lebenserfahrung oder einen Doktortitel größer.
Allerdings lassen die meisten Menschen ihre geniale Anlage unbewusst VERKÜMMERN.

Für den bekanntesten deutschen Bewusstseins-Lehrer, Eckhart Tolle, ist das der Grund dafür, dass so viele Menschen unzufrieden durch ihr Leben stolpern.

„Die Kinder werden in der Schule vollgestopft mit Bücherwissen, ohne das Wichtigste zu erwähnen, womit der Mensch glücklich werden kann. Das Erwachen einer inneren Dimension (…) Wenn wir diese Tiefe in uns nicht erkennen, dann bleiben wir auf der Oberfläche des Lebens, suchen nach Erfüllung im Außen. Das ist frustrierend. So gibt es kein Ankommen.“

Oder wie es Dr. Wolf-Dieter Nagl in seinem jüngst erschienenen Buch „Denke, was dein Herz fühlt“ erklärt:

Wir Menschen verfügen zwar über die angeborene Fähigkeit, einen FREIEN WILLEN zu entwickeln.

Wir haben ihn aber nicht per se.

Erst wenn wir durch Beobachtung unserer Gedanken und Gefühle ENTSCHEIDEN können, ob wir auf sie reagieren oder nicht, können wir unseren freien Willen erleben.“

Bist Du willens, deine Essenz jetzt freizulegen? Dann schreib mir eine Mail: info@mandalayoga.de