Anatomisch präzises Yoga mit Beate Willer und ihrem Team in Fürstenwalde an der Spree.

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☀️ Vor kurzem lief mir ein GLÜCKSGEFÜHL wie ein warmer Schauer den Rücken hinunter: Mindestens ein Dutzend kleine Geister bevölkerten den SPIELPLATZ. Die Kinder juchzten, tollten, knallgelbe Warnwesten über ihren Anoraks. ☀️
Ihre Betreuerinnen gemeinsam am Rande. Sie trösteten und umarmten, wo innige ZUWENDUNG angebracht war. – Ein liebevolles Bollwerk zum SCHUTZ des wilden jungen Lebens.
Für mich könnte die Symbolik nicht kraftvoller sein:
Egal, wie viele Zäune gezogen werden:
Die LEBENDIGKEIT bricht sich immer Bahn…
Denn nichts ist stärker als NÄHE und VERBUNDENHEIT.
Ein altes Sprichwort sagt: Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht.
Nach einem Jahr ist der Bruch in meiner Wahrnehmung jetzt da – und wir dürfen die Scherben unserer verängstigten Gesellschaft ganz achtsam einsammeln.
Aber was tun wir mit den Scherben?
Wir könnten es zum Beispiel machen wie die Japaner. Die haben ihre kostbarsten Gefäße mit Goldstaub repariert, den sie vorher in den Leim gemischt hatten. („Kintsugi“)
Aber wollen wir das, was um uns herum zerbrochen ist, wirklich kitten?
Oder wollen wir diese großartige CHANCE nicht lieber beim Schopfe packen!
Unsanft rausgeschubst aus unserer Komfortzone bleibt uns gar nichts anderes übrig, als uns zu BEWEGEN.
Aber in welche Richtung? Was passt noch und was ist ein alter Hut?
Der VERSTAND kennt nur Vergangenheit und Zukunft. Deshalb hat er jetzt PAUSE.
Denn das NEUE braucht das HIER & JETZT.
Mein Oster-Wunsch für uns alle: Nehmen wir all unseren Mut zusammen und gehen wir mitten hinein ins FÜHLEN!
❤  Was sind meine Bedürfnisse?
❤ Was berührt mich?
❤ Was ist es, das mein Leben lebenswert macht?
Wir dürfen uns wieder TRAUEN, uns selbst zu VERTRAUEN.
Damit folgen wir dem Rat aller Weisheitslehrer, die unisono wussten, dass tiefes Verstehen keinen Verstand nötig hat.
WARUM?
Weil der Intellekt vor allem aus antrainiertem Wissen besteht, während BeGREIFEN von „greifen“, also „berühren“ kommt…
„Wenn Sie auf einen Baum schauen und sagen: ,Das ist eine Eiche‘…, wissen Sie dann, dass dieses botanische Wissen Ihren Geist so eingeengt hat, dass das Wort zwischen Ihnen und dem wirklichen Sehen des Baumes steht?“,
fragt Jiddu Krishnamurti in seinem Buch „Einbruch in die Freiheit“.
Der indische Philosoph sagt, was zu tun ist:
„Um mit dem Baum in Fühlung zu kommen, müssen Sie ihn mit der Hand berühren.“
Ich wünsche Euch ein berührendes Osterfest mit Umarmungen, Freudentränen, herzhaftem Lachen & allem anderen, was unser Leben so unendlich lebendig macht!
(Den nächsten Mandala-Newsletter gibt es am Sonntag, den 11. April.)